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"Wir engagieren uns stark gegen steigende Kosten"

Steigende Gesundheitskosten und wachsende Prämienrechnungen. Dr. Andreas Schönenberger, CEO der Krankenversicherung Sanitas, ordnet die Entwicklungen ein und erklärt im Interview, wie Sanitas dagegen ankämpft und was er selber für seine Gesundheit tut.

Schon wieder ist für 2024 ein satter Prämienanstieg zu erwarten. Was kann ich persönlich tun, um meine
Kosten tief zu halten?

Andreas Schönenberger: Dass die Leistungskosten und als Konsequenz daraus die Krankenkassenprämien steigen, hat verschiedene Gründe: Demografie, moderne Medizin mit immer teureren Medikamenten, mangelnde Transparenz in Bezug auf Kosten und Qualität, diverse Fehlanreize im System sowie der Schweizer Föderalismus mit über 270 Spitälern. Zudem stellen wir eine Mengenausweitung bei den Leistungen fest, man geht häufiger und schneller zum Arzt. Wir engagieren uns aber stark gegen steigende Kosten. Durch konsequente Rechnungskontrollen, mit denen ungerechtfertigt hohe oder nicht versicherte Leistungen identifiziert werden, konnten wir 2022 beispielsweise rund 360 Millionen Franken einsparen.

Auf unserer Webseite (sanitas.com/sparen) helfen wir unseren über 800 000 Kundinnen und Kunden zudem zu verstehen, warum die Prämien steigen und was sie dagegen tun können. Denn auch die Versicherten können ihren Beitrag leisten: ein alternatives Versicherungsmodell (AVM) wählen, Zweitmeinung einholen, nach Generika fragen. Oder nicht zu schnell wegen einer Bagatelle den Notfall aufsuchen, sondern die telemedizinische Hotline nutzen.

In unserem Onlinemagazin (sanitas.com/magazin) fördern wir auch die Gesundheitskompetenz der Versicherten, indem wir ihnen unter anderem in rund 15 Artikeln nützliche Hausmittel vorstellen, etwa bei Migräne, Ohrenschmerzen, niedrigem Blutdruck oder Blasenentzündungen. Zudem unterstützen wir sie mit unserer Portal App und der Coach App. Dort finden sich ebenfalls zahlreiche Gesundheitstipps.

Mit dem Hausarztmodell lässt sich Geld sparen. Gibt es noch günstigere Modelle?

Diverse Studien zeigen, dass AVM-Versicherte tiefere Leistungskosten verursachen. Deshalb gibt es Prämienrabatte in allen alternativen Modellen, welche die Behandlung effizient steuern. Weil es in Zukunft weniger Hausärztinnen und Hausärzte geben wird, sehen wir insbesondere in der Telemedizin grosses Potenzial. Dort spart man sowohl Zeit als auch Geld (bis 18 Prozent Prämienrabatt). In vielen Prämienregionen noch günstiger ist unser telemedizinisches Modell Compact One mit einem digitalen Arztbesuch und einem individuellen verbindlichen Behandlungsplan. Hier gibt es bis zu 28 Prozent Prämienrabatt.

Die Digitalisierung und KI werden den Gesundheitssektor verändern. Wie nutzt Sanitas die neuen Technologien?

Als innovative Krankenversicherung legen wir grossen Wert auf die digitale Interaktion mit unseren Kundinnen und Kunden. Wir unterstützen sie einerseits dabei, ihre Gesundheit selbstbestimmt zu fördern. Andererseits sind wir seit 2021 auch Partnerin im Innovationsprogramm Kickstart. Dort pitchen internationale Startups mit dem Ziel, Innovationspartnerschaften mit uns einzugehen. Diese Zusammenarbeit erfolgt aus zwei Gründen: Neue Technologien helfen uns dabei, in der digitalen Interaktion mit unseren Versicherten einen Mehrwert für sie zu schaffen. Zudem können wir so die Prozess und Verwaltungskosten möglichst tief halten.

Was tun Sie persönlich für Ihre Gesundheitsvorsorge?

Ich bewege mich gerne und treibe regelmässig Sport. Dies können kürzere Einheiten sein wie meine täglichen 20 Minuten Rückenübungen oder längere Bike-Touren am Wochenende. Ausserdem achte ich auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung ohne Convenience Food. Ich habe auch das Glück, dass ich als CEO einer Krankenversicherung eine Arbeit habe, bei der ich on-the-job gelernt habe, auf meine Gesundheit zu achten. Zudem macht mir mein Job sehr viel Spass, was sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit auswirkt.

 

Dieser Artikel ist als Erstpublikation im INLINE August 03/2023 erschienen.

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