Vielfalt als Hochseilakt für innovative Köpfe

Tourismusdestinationen müssen sich dauernd neu erfinden, eine sich rasend verändernde Vielfalt an Angeboten birgt grosse Herausforderungen, aber auch Chancen. Bekanntlich machte Corona die Lage nicht einfacher. Dominik Knaus, Dozent an der FH Graubünden und in der Tourismusbranche tätig, weiss, wo sich Chancen bieten und wo die Reise etwa hingeht.

Es ist eine bewegte Branche, der Tourismus. Gerade auch in den Bergen sehen sich Destinationen mit einer anspruchsvollen Gästeschaft konfrontiert, die vornehmlich in der Hochsaison ein immer breiteres Angebot vorfinden möchten. Die simple Formel Skifahren im Winter, Wandern im Sommer ist längst überholt.

Einerseits müssen sich Destinationen klar positionieren, andererseits der Nachfrage nach einer möglichst grossen Vielfalt und neuen Trends gerecht werden.

Dominik Knaus

Den durch die Corona-Krise zugespitzten Fachkräftemangel sieht Knaus als längerfristige Herausforderung. Den durch die Krise zugespitzten Fachkräftemangel sieht Knaus als längerfristige Herausforderung. Insofern hatte die Pandemie auch direkte Auswirkungen auf die FHGR als anwendungsorientierte Forschungspartnerin im Bereich Tourismus. Gleichzeitig war die Branche auch stark mit sich selber beschäftigt, wie Knaus feststellt. Daher hätten sie für Projekte mit der Hochschule weniger Ressourcen gehabt als üblich.

Trotz Engagement der FH stellt Knaus nicht in Abrede, dass das Image der Branche in den letzten Jahren gelitten hat. Umso mehr ist die Branche auf innovative Köpfe angewiesen, um sich dem Wandel anzupassen und agil zu bleiben.

Den ganzen Artikel liest du im aktuellen INLINE 02/2023.

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