Was viele HR-Verantwortliche bezüglich ihres Bewerbungsprozederes versprechen – «unkompliziert», «zeitgemäss», «fair» – ist in der Realität gerne mal das Gegenteil:
Klingt frustrierend? Ist es auch. Aber es geht anders. Wir zeigen dir wie. Lass uns zuerst herausfinden, warum Bewerbungsprozesse oftmals so beschwerlich sind.
Du willst dich bewerben und klickst oder scrollst dich durch ellenlange Online-Formulare. Alles, was schon im CV steht, musst du nochmal manuell eintippen. Keine Seltenheit.
Wenn du den Job nicht unbedingt brauchst, bewirb dich nicht bei Unternehmen, die es dir unnötig kompliziert machen. Wenn sich niemand bewirbt, besteht die Chance, dass der Bewerbungsprozess vereinfacht wird.
Beim Vorstellungsgespräch bekommst du plötzlich eine Aufgabe, die gar nichts mit dem Job zu tun hat. Oder du sollst eine komplette Marketingstrategie aus dem Ärmel schütteln (im schlimmsten Fall findest du sogar im Nachhinein heraus, dass Elemente daraus tatsächlich verwendet wurden, kostenlos von dir erstellt).
Wenn du den Zusammenhang zwischen der Aufgabe und dem Job nicht erkennst, kannst du nachfragen: «Könnten Sie mir bitte kurz erklären, worauf Sie mit dieser Aufgabe hinaus möchten?»
Wenn du den Verdacht hast, dass die Inhalte, die du im Bewerbungsprozess erarbeitest, später verwendet werden, kannst du ebenfalls nachfragen - zum Beispiel mit den Worten «Ich freue mich darauf, die Aufgabe zu bearbeiten. Werden die Inhalte ausschliesslich während des Bewerbungsprozesses verwendet oder könnte es sein, dass sie intern weiterverwendet werden?»
Diese und weitere Fragen sind nicht erlaubt und gehen Arbeitgeber nichts an. Und doch werden sie immer wieder gestellt.
Du warst top im Gespräch. Alles passte. Dann die Absage: «Ihre Lohnvorstellungen passen leider nicht.» Aber Moment, warum wurde das nicht von Anfang an geklärt? Oder die Lohnspannweite sogar in der Stellenanzeige erwähnt? Beide Seiten hätten sich die Zeit sparen können.
Du schreibst stundenlang an deiner Bewerbung. Feilst an jedem Satz. Lässt den Lebenslauf von Freund:innen gegenlesen. Schickst alles ab und dann passierts … nichts.
Was du tun kannst, wenn du nichts hörst:
Die traurige Antwort: Ja, leider oft.
Die gute Nachricht: Es geht auch anders.
Wenn du eine klassische Bewerbung schreiben möchtest bzw. das Unternehmen eine klassische Bewerbung verlangt, findest du hier alle wichtigen Tipps und Tricks.
Und eben: Es geht auch anders. Mit der Work-ID bekommst du einen ganz neuen Zugang zur Arbeitswelt: