Dafür engagiert sich FH SCHWEIZ in der Bildungspolitik



Ob Erasmus+ , welches u. a. die Mobilität der Studierenden erlaubt, oder Reformprojekte wie "Kaufleute 2022", FH SCHWEIZ ist bildungspolitisch involviert und setzt sich für die Interessen der Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen ein.

Für einen baldigen Zugang zu Erasmus+

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Es ermöglicht Europäerinnen und Europäern, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden, Berufserfahrung zu sammeln oder Freiwilligenarbeit zu leisten.


Seit der Sistierung der Verhandlungen zur Vollassoziierung der Schweiz 2014 – Grund war die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative – ist die Teilnahme von Schweizer Institutionen als Projektpartner im Status eines Drittstaates (Partnerland) zwar weiterhin möglich, jedoch nur in eingeschränktem Masse. Seit 2018 sichert eine Übergangslösung die internationale Bildungsmobilität der Schweizer Studierenden, allerdings ebenfalls mit Einschränkungen und ohne dieselbe Vielfalt an Beteiligungsmöglichkeiten wie Erasmus+. 


Ab 2021 soll die Schweiz wieder an Erasmus+ teilnehmen können. Die Verhandlungen dazu laufen derzeit noch zwischen dem Bundesrat und der EU. Die notwendigen Mittel dazu hat das Parlament im Rahmen der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021–2024 bereits genehmigt. Im Bundesbudget 2021 wurden die Gelder ebenfalls bereits eingeplant.


FH SCHWEIZ unterstützt neu den Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) zusammen mit vielen anderen Organisationen aktiv bei ihren Bemühungen für eine erneute Vollassoziierung der Schweiz an Erasmus+.

Weitere Informationen unter: www.fhschweiz.ch/erasmus


Neue Kompetenzen, aber mit FH-Anschluss

Berufe verändern sich. Die Arbeitswelt wird digitaler. Routinearbeiten nehmen ab. Neue Kompetenzen sind gefragt. «Kaufleute 2022» ist ein schweizweites und branchenübergreifendes Reformprojekt. Ziel ist es, die berufliche Grundbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann EFZ künftig stärker auf den Erwerb relevanter Kompetenzen für die künftige Arbeitswelt auszurichten.


Das Fachwissen wird neu im Rahmen der Handlungskompetenzbereiche vermittelt, die Profile und einzelne Fächer verschwinden. Gemäss dem Beirat von FH SCHWEIZ wird aber in Wirtschaftskreisen vermutet, dass durch den Fokus auf die Handlungskompetenzen allenfalls zu wenig Gewicht auf die Theorie gelegt wird und dadurch bei einem eventuellen späteren FH-Studium Defizite entstehen könnten.


Auch durch das Reformprojekt «Verkauf 2022+» soll die berufliche Grundbildung «Detailhandelsfachfrau/-mann EFZ» auf Basis umfassender Berufsfeld- und Zukunftsanalysen konsequent handlungsorientiert ausgestaltet werden. Neben der Arbeitsmarktfähigkeit der Absolventen mit EFZ-Abschluss sowie der Anschlussfähigkeit an die höhere Berufsbildung müssen aber auch die Fähigkeiten zum Übergang an die Fachhochschulen sichergestellt bleiben. FH SCHWEIZ prüft daher, Stellungnahmen bei Anhörungen der beruflichen Grundbildungen einzureichen.


Weitere Informationen zu den bildungspolitischen Aktivitäten von FH SCHWEIZ unter: www.fhschweiz.ch/bildung-politik

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