Start-up Kitchen: Wer nicht aus Fehlern lernt, wird sie immer wiederholen


Arbela Statovci | Unternehmerin alumni HWZ | 20.02.2019

Gründer schaffen Zukunft. Wer mit Mut und Selbstbewusstsein Ideen und Visionen umsetzt, und ein Unternehmen gründet, verwirklicht nicht nur seine eigenen Ziele, sondern schafft auch Arbeitsplätze für andere. Start-ups bringen mit Innovationen Dynamik in die Wirtschaft. Das ist die Aussensicht – denn innerhalb eines Start-ups und während der Gründungsphase geht es richtig ab. Dicke Haut ist gefragt.

Wir bei massgekocht haben auch eine relativ intensive Zeit hinter uns. Von Mittags-Delivery über ein Pop-up-Restaurant in einem Club bis hin zum Anbieter von ganzen Wochenmenüs haben wir alles durchgespielt. In der Zwischenzeit haben sehr viele Meetings, Feedback-Runden und Pivotieren des Businessplans stattgefunden. Ob es gut oder schlecht war, richtig oder falsch, das kann man nicht voraussagen. Ich denke, was zählt ist, dass wir immer am Puls der Zeit sind und anpassungsfähig und agil bleiben, denn die Konkurrenz schläft nicht und die Kundenbedürfnisse ändern sich.

 

Ich habe im September den MSc in Business Administration an der HWZ begonnen. Mit dem Fokus auf strategisches Management, Leadership und Entrepreneurship. Der Grund dafür war nicht nur meine Selbstverwirklichung, sondern auch das Stärken und Fördern meines Know-hows in Sachen Business. Im ersten Semester habe ich auch bereits das erste 50-Seitige Strategiepapier geschrieben. Nicht, dass die Seitenanzahl was über die Qualität aussagt, aber man erkennt den Scope der wissenschaftlichen Arbeit. Während dem Schreiben für meine Arbeit bin ich an die Anfänge von massgekocht zurückgegangen und habe alles nochmal Revue passieren lassen. Ich habe versucht herauszufinden, wann genau es bei uns grosse Anpassungen gab und worauf sind diese zurückzuführen sind. Ich habe zwar viele Wirtschaftsbücher gelesen, nur kommt man während dem Aufbau eines Start-ups nicht wirklich dazu, in diesen zu blättern.

 

Lustig oder auch erstaunlich zu lesen ist, dass wir intuitiv und situativ «richtig» gehandelt haben, wenn wir vor Herausforderungen standen. Ich konnte uns und unsere Entscheidungen als junges Unternehmen in sehr vielen wissenschaftlichen Artikeln im Handeln und Denken wiederfinden. Die Argumentation der Autoren deckt sich im weitesten Sinne mit der meinen/unserer. Wie kann das sein, dass wir den Weg insgeheim wussten? Ich suche noch auch Antworten und erhoffe mir, diese während des Studiums zu finden.

 

Cheers,
Bela

 

Dieser Beitrag wurde auch auf dem Blog der HWZ und bei Arbela Statovci veröffentlicht. 

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