Solidaritätsmodule: Anrechnung von Hilfeleistungen ans Studium


Prof. Jürg Kessler | Rektor FH Graubünden28.04.2020

«Wir handeln ethisch verantwortungsvoll.» Das schreibt sich die FH Graubünden in ihrem Leitbild auf die Fahnen. Diesem Leitsatz möchten wir auch in diesen ausserordentlichen Zeiten gerecht werden.

Inspiriert von der PH Graubünden hat die Hochschulleitung entschieden, dass den Studierenden der FH Graubünden die Möglichkeiten geboten wird, freiwillige oder obligatorische Dienstleistungen im Rahmen der Corona-Pandemie ans Studium anrechnen zu lassen. Mit diesen Leistungen beweisen unsere Studierenden ihre Solidarität mit der Gesellschaft. Gleichzeitig würdigt die FH Graubünden die geleisteten Einsätze und entschädigt diese mit ECTS-Punkten.

 

Zwei Varianten von Solidaritätsmodulen 

Die FH Graubünden bietet im Frühlingssemester 2020 zwei Solidaritätsmodule à je 2 ECTS in den Bachelor- und konsekutiven Masterstudiengängen an. Dabei können sowohl freiwillige als auch obligatorische Pandemie-Dienste ans Semester angerechnet werden.

 

Leistungsnachweis des Solidaritätsmoduls 

Studierende, welche freiwillige Dienste leisten, müssen bis am 31. Juli 2020 ein schriftliches Protokoll mit Fotos und/oder Videos sowie einer Liste mit den geleisteten Einsätzen abliefern. Für Studierende, welche durch den Zivildienst respektive dem Militär für einen Pandemie-Einsatz aufgeboten wurden oder noch werden, genügt das Vorweisen des Eintrags im Dienstbüchlein resp. dem Leistungsausweis als Leistungsnachweis. Ich freue mich bereits auf die vielen durch Studierende der FH Graubünden geleistete Pandemie-Einsätze. So können wir der Gesellschaft unsere Solidarität zeigen und ihr etwas zurückgeben. 

 

Herzliche Grüsse und bleiben Sie gesund!

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