Schwul und alt: Unsere Papis erzählen über ihre Familien


Amber Vetter und Nuria Spycher | Studierende Multimedia Production | FH Graubünden10.12.2020

Weshalb wird man mit 55 noch Papi und was passiert, wenn das Kind erwachsen wird? Wie geht man damit um, wenn der Papi plötzlich die Mutter verlässt, um mit einem Mann zusammen zu sein? Und wie reagiert das Umfeld auf die Situationen? Die Antworten auf genau diese Fragen liefert dir «zämegwürflet».

Familienkonstellationen von heute sind vielseitiger als früher und überhaupt sind Begriffe wie Patchwork- oder Regenbogenfamilie keine Fremdwörter mehr. Vermehrt sind Familien bunt zusammengemischt – ob mit viel oder wenig (Adoptiv-) Kindern, Grosseltern, die die Erziehung übernehmen oder gleichgeschlechtlichen Eltern. «zämegwürflet» erzählt Familiengeschichten multimedial und beleuchtet die Vielseitigkeit heutiger Familien.


«zämegwürflet» ist ein Herzensprojekt, denn auch wir verbringen jeweils ein wenig mehr Zeit, unsere Familiengeschichten zu erzählen. Deshalb haben wir in den ersten beiden Geschichten das Wort unseren eigenen Papis übergeben.


Peter (80) erzählt, wie es dazu kam, mit 55 Jahren noch einmal Vater zu werden. Dabei berichtet er über die positiven Seiten, aber auch wie er damit umgeht, einen Grossteil des Lebens seiner Tochter verpassen zu können.


Markus (54) lebte 13 Jahre in einer glücklichen Beziehung mit einer Frau, bis er merkte, dass ihn Männer mehr interessieren, als er gedacht hätte. Die Geschichte vom Outing und welche Gedanken er sich bezüglich seiner Tochter gemacht hat, findest du auf zaemegwuerflet.com.


Dieser Artikel ist als Erstpublikation auf digezz.ch erschienen.

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