Schweizerisches Netzwerk zwischen Wissenschaft und Praxis

Wenn ich gefragt werde, warum Fachhochschulen so attraktive und angesagte Bildungsinstitutionen sind, habe ich eine sehr einfache Antwort: Fachhochschulen sind deshalb ein Filetstück in der Bildungslandschaft, weil sie eine optimale Verbindung von Wissenschaft, Praxis und aktuellsten Fragestellungen darstellen.

Verbindung von Wissenschaft und Praxis

Diese Kombination ist unschlagbar. Unschlagbar wĂ€hrend des Studiums und vor allem danach. Der Erfolg der Fachhochschulen zeigt sich letztlich also in der hohen ArbeitsmarktfĂ€higkeit ihrer Absolventinnen und Absolventen. Dass der SchlĂŒssel in der praxisorientierten Lehre und der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung liegt, ist ebenso bekannt. Dies gilt nicht nur fĂŒr Disziplinen wie Wirtschaft oder Technik, sondern auch fĂŒr die vielen verschiedenen Fachbereiche, die unter dem FH-Dach vereint sind – von Agronomie ĂŒber Gesundheit bis hin zu Kunst und Musik. FH SCHWEIZ vertritt all diese Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen schweizweit. Damit sind wir der einzige nationale Verband, der die Absolventen der Fachhochschulen vertritt und sich fĂŒr dieses duale Profil von Wissenschaft und Praxis einsetzt. Nach einer krĂ€ftigen Wachstumsphase sind wir nun ĂŒber 60 000 Mitglieder.

 

FH SCHWEIZ - Vertretung der FH-Absolventinnen und Absolventen

FH SCHWEIZ organisiert zahlreiche AnlĂ€sse, um das schweizweite Netzwerk von FH-Absolventen zusammenzubringen. Dabei spielen unsere Mitgliederorganisationen eine wichtige Rolle, die ihren Mitgliedern an der Basis viele Interaktionen ermöglichen. Im Umfeld des Verbandes gibt es eine Stiftung, die Projekte fĂŒr den dualen Bildungsweg unterstĂŒtzt. Weiter profitieren unsere Mitglieder von zahlreichen Dienstleistungen und VergĂŒnstigungen.

Unser Anspruch ist es, politisch aktiv Einfluss zu nehmen. Wir nehmen in Bereichen, die fĂŒr die Fachhochschulen relevant sind, Stellung zu neuen Gesetzen und bringen uns im parlamentarischen Prozess ein. Es war beispielsweise ein grosses Verdienst von FH Schweiz, dass im Rahmen des Hochschulgesetzes die Fachhochschulen als «gleichwertige, aber andersartige» Hochschulen in der Hochschullandschaft Schweiz aufgenommen worden sind. Damit wird das Schweizer Bildungssystem auf Hochschulstufe komplettiert und ein wichtiger Beitrag fĂŒr die Deckung der grossen Nachfrage nach FachkrĂ€ften geleistet. Menschen, die ein FH-Studium absolvieren, sind es gewohnt, zwischen Wissenschaft und Praxis tĂ€tig zu sein, und wollen weiterkommen. Karriere und Lohnfragen beschĂ€ftigen sie sehr, weshalb FH SCHWEIZ regelmĂ€ssig eine umfassende Lohnstudie durchfĂŒhrt. Als Schwerpunkt haben wir denn auch dieses Jahr die Frage der Nachwuchsförderung und der Entwicklungsmöglichkeiten in den Fachhochschulen thematisiert. Um das FH-Profil zu stĂ€rken, ist eigener Nachwuchs an den Fachhochschulen mit einer Berufslehre und FH-Studium wichtig. Dies gilt besonders fĂŒr den Lehrkörper. Es braucht mehr Personen aus der Wirtschaft, die als Dozierende in den FH tĂ€tig sind. Das wĂ€re vielleicht etwas fĂŒr Sie?

 

Dieser Beitrag wurde als Erstpublikation im Magazin "persönlich" veröffentlicht.

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