Online fortbilden – moderne Bildungsplattformen & Lern-Applikationen

Die Art und Weise, wie sich Herr und Frau Schweizer Wissen aneignen, hat sich im Verlauf der letzten Jahre verändert. Digitale Lernangebote rücken vermehrt in den Mittelpunkt und werden von neuartigen Technologien getrieben. KI spielt eine grössere Rolle für die private Anwendung und Fachhochschulen im Land bieten Lernportale für Wissensdurstige. Diese Entwicklung bietet eine Menge Potenzial. Gleichzeitig wachsen jedoch die Anforderungen in puncto Medienkompetenz und dem allgemeinen Datenschutz.


Heutzutage wird von überall aus gelernt. Man ist nicht mehr zwingend an ein Klassenzimmer gebunden, um sich fortzubilden oder einen Abschluss nachzuholen. Zahlreiche Berufstätige und Studierende setzen auf digitale Kurse. Das passt zum Zeitgeist. Smartphones und weitere technische Geräte mit Internetverbindung finden sich mittlerweile in so gut wie jedem Haushalt. 

Eine aktuelle Analyse des BFS (Bundesamt für Statistik) macht deutlich, wie sehr digitale Endgeräte Haushalte in der Schweiz prägen. 96 % der Schweizer nutzen das Handy, um auf das Internet zuzugreifen. Der heimische PC weist eine Nutzung von 47 % auf, während Laptops 68 % ausmachen. Anhand dieser Daten ist deutlich zu erkennen, dass ein Trend hin zur mobilen Nutzung stattfindet. Aber auch die klassischen Geräte werden häufig verwendet. Das digitale Lernen wird komfortabler und das Angebot an spezifischen Online Plattformen aus dem Segment wächst stetig an. 

Das digitale Lernen ist mittlerweile mehr als nur eine Ausweichmöglichkeit  

Digital gestütztes Lernen ist an den Hochschulen in der Schweiz längst zur Normalität geworden. Vorlesungsunterlagen, Abgaben, Feedback und Übungsaufgaben werden sehr oft über zentrale Systeme verteilt. Somit wird gewährleistet, dass Daten und Materialien stets auf dem neuesten Stand sind. Prozesse lassen sich nachvollziehen und die Studierenden haben die Option, in ihrem eigenen Tempo zu lernen. Dies sind die deutlichen Vorteile der Entwicklung.

Das digitale Lernen wird zudem strategisch durch den Staat gefördert. Das Programm P-8 Stärkung von Digital Skills in der Lehre wurde laut swissuniversities mit CHF 30 Millionen gestützt. Es lief von 2019 bis 2024 und sollte Projekte zur Stärkung digitaler Kompetenz bei Lernenden und Lehrenden unterstützen. An diesem Beispiel zeigt sich, dass Digitalisierung in der Bildung kein kurzfristiger Trend ist, sondern ein langfristiges Vorhaben darstellt.

Lernapps und Künstliche Intelligenz bieten erhöhtes Tempo, erfordern jedoch mehr Verantwortung

Durch den Fortschritt der modernen Technologie ist es möglich, den Lernvorgang deutlich zu beschleunigen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz eröffnen sich den Lernenden völlig neue Optionen. Texte lassen sich schnell und komfortabel zusammenfassen. Testfragen werden in Windeseile generiert und auch beim Programmieren kann die neue Technologie weiterhelfen. 

Wenn die Ergebnisse stets auf Richtigkeit ĂĽberprĂĽft werden, ist KI in diesem Anwendungsfeld sehr praktisch. Falls nicht, besteht die Gefahr, dass sich Fehler einschleichen. Auch KI kann Fehler machen. Vor allem dann, wenn es um harte Daten und Fakten geht.

Aktuelle Schweizer Befragungsresultate belegen, dass Künstliche Intelligenz sehr schnell ihren festen Platz in der Gesellschaft einnehmen konnte. Laut der BFS-Befragung nutzen bereits in diesem Jahr (2025) mehr als zwei von fünf Personen Künstliche Intelligenz, um diverse Inhalte zu erstellen. 

KI sollte stets unterstützend betrachtet werden, damit das wahre Lernen auch weiterhin Kopfsache bleibt. Wer moderne Technologien einsetzt, der sollte sich selbst Limits setzen. Beim Lernen ist es besonders wichtig, dass der Stoff im Gedächtnis hängen bleibt und nicht bloss digital erzeugt wird. 

Darauf kommt es bei digitalen Lernangeboten an

Es ist nicht automatisch garantiert, dass digitale Bildung besser funktioniert. Nur wenn Online-Plattformen völlig transparent operieren und Nutzer bewusst handeln, kann dies gewährleistet werden. Simple Dinge wie klare Kursziele und der Datenschutz sind wichtige Kriterien. Auch die Gestaltung der Kosten sollte angemessen ausfallen. 

Bei der Wahl eines digitalen Lernangebots sollten diese Faktoren beachtet werden:

  • Der Anbieter sollte klare Angaben zu Impressum, Kontakt und Support bereitstellen
  • Die Kosten, sowie die damit verbundenen Nutzungsbedingungen mĂĽssen transparent sein
  • Die Plattform sollte eine sichere Verbindung bieten (HTTPS) und Daten nachvollziehbar verarbeiten
  • Es sollte auf seriöse Bewertungen von Nutzern geachtet werden. Nachvollziehbare Quellen bei Fachinhalten sind Pflicht

Aktuelle Daten aus dem EU-Raum geben Aufschluss. Im Jahr 2024 veröffentlichte die EU-Kommission den State of the Digital Decade Report. Laut der Analyse besitzen nur 55,6 % der Europäer eine grundlegende digitale Kompetenz. Wer digitale Lernangebote nutzt, braucht also nicht nur eine Zugang zum Internet. 

So orientiert man sich auf dem Digitalmarkt

Einige Lern-Tools sind kostenlos nutzbar. Andere arbeiten mit Abonnements, Add-ons oder In-App-Käufen. Sobald Online-Zahlungen zum Thema werden, ist vor allem die Transparenz entscheidend. Auch in weiteren regulierten Bereichen des Digitalmarkts ist dies eine wichtige Voraussetzung.

In der Schweiz existieren zudem Märkte, in denen Regeln und Lizenzen eine besondere Rolle spielen. Manche Nutzer informieren sich deshalb über Übersichten, die erklären, welche Standards gelten und wie Anbieter eingeordnet werden. Wer sich rein informativ mit regulierten Plattformen beschäftigt, stösst unter anderem auch auf Informationsportale zu den besten Schweizer Online Casinos. Diese beleuchten, wie Lizenzmodelle, Zahlungsmethoden und Sicherheitsmerkmale strukturiert werden. Solche Unterhaltungsportale sind keine Lernplattform. Sie können jedoch verständlich machen, wie Transparenz im Netz konkret aussehen muss, wenn Zahlungen stattfinden.

Digitale Lerntechnik macht Bildung in der Schweiz flexibler

Digitale Lernplattformen eröffnen neue Wege der Weiterbildung. Die Bildung wird flexibler, ortsunabhängig und lässt sich sehr viel besser mit Beruf und Alltag in Einklang bringen. Förderprogramme, eine hohe digitale Durchdringung und der Einsatz von KI beschleunigen diese Entwicklung spürbar. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Medienkompetenz, Datenschutz und Eigenverantwortung. 

Wer digitale Angebote bewusst wählt, Inhalte prüft und Technologien unterstützend nutzt, kann Online-Lernen sinnvoll und nachhaltig in den eigenen Bildungsweg integrieren.


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