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Erste Resultate zur Umfrage «Doktorat an Fachhochschulen»

Die ersten Resultate sind da und sprechen eine deutliche Sprache. Die Mehrheit möchte, dass die Fachhochschulen den 3. Zyklus (Doktorat, PhD usw.) verleihen dürfen, damit die Hochschullandschaft auch wirklich ‹gleichwertig› aber ‹andersartig› ist.

Mit einer Umfrage untersucht FH SCHWEIZ aktuell, ob die Kooperationen für Doktoratsprogramme zwischen FH und Universitäten funktionieren und wie gross das Bedürfnis bei den FH-Absolvent:innen ist, ein Doktorat zu machen. Die Umfrage wurde mit dem INLINE im November 2021 kommuniziert und hat am 10. April für die Gruppe der «Interessierten» und «Studierende/Alumni Doktorat» geendet.

88% möchten, dass Fachhochschulen den 3. Zyklus (Doktorat, PhD usw.) verleihen dürfen

Als erste Gruppe haben wir FH-Absolvent:innen und FH-Student:innen aufgerufen, mitzumachen, die sich dafür interessieren, ein Doktoratsprogramm zu besuchen. Insgesamt 351 Personen haben sich an dieser Umfrage beteiligt. Zwei Drittel davon haben einen Masterabschluss. Als Fachbereich des Masters haben mehr als die Hälfte in «Wirtschaft und Dienstleistungen» oder «Technik und Informationstechnologie » abgeschlossen. 76% planen den Abschluss eines PhD. Als Grund für ein Doktorat wird am häufigsten «Ich möchte mein Studium mit dem Doktorat vervollständigen» genannt. Bei denjenigen, die bereits nach einem Doktorat suchen (50%), dauert die Suche im Schnitt zwei Jahre. 88% möchten, dass Fachhochschulen den 3. Zyklus (Doktorat, PhD usw.) selber verleihen dürfen. Als Hauptgrund wird «Damit die Hochschullandschaft auch wirklich ‹ gleichwertig › aber ‹ andersartig › ist» gewählt.

Karriere an einer Fachhochschule spielt wichtige Rolle

Als weitere Gruppe haben wir FH-Absolvent:innen befragt, die aktuell ein Doktoratsprogramm absolvieren oder bereits abgeschlossen haben. Insgesamt haben sich 133 Personen an der Umfrage beteiligt. 50% sind im «Gesundheitswesen, Sozialwesen» oder in der «Forschung und Entwicklung, Wissenschaft» tätig. Ein Viertel hat das Doktorat bereits abgeschlossen. Über 70% wurden nach 2018 zum Doktorat zugelassen. Durchschnittlich dauert das Doktoratsstudium viereinhalb Jahre. Mehr als drei Viertel sind zufrieden oder sehr zufrieden mit dem Doktoratsstudium. Mit der Betreuung durch die Fachhochschule sind 55% und durch die promotionsberechtigte universitäre Hochschule sind sogar 70% zufrieden oder sehr zufrieden. 60% der promotionsberechtigten Hochschulen befinden sich ausserhalb der Schweiz. Gemäss der Hälfte der Befragten funktioniert die Kooperation zwischen der Fachhochschule und der universitären Hochschulen. Als Grund für das Doktorat spielt die Planung einer Karriere an einer Fachhochschule (Dozent:in etc.) eine wichtige Rolle. 57% wünschen sich ein Doktorat an Fachhochschulen. Als häufigster Grund wird «um den 3. Zyklus mit einem anwendungsorientierten/praxisverbundenen Programm zu ergänzen» genannt.

Die Umfrage bei den Personen, die an Fachhochschulen das Doktoratsprogramm verantworten oder Doktorand:innen betreuen, läuft noch. Sie wird Mitte Juni beendet. Die Auswertung der Gesamtumfrage wird mit dem INLINE August kommuniziert. Geplant ist auch, eine Broschüre zu erstellen und die Resultate politisch einzusetzen.

Weitere Informationen zum eigenständigen Doktorat an FH

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