Bildungsreformen seit Ende der 90er Jahre und ihre Auswirkungen auf die Soziale Arbeit



Ende der neunziger Jahre entstehen in der Schweiz die ersten Fachhochschulen für Soziale Arbeit. In rasantem Tempo schliessen sich dazu höhere Fachschulen zusammen, passen Lehrpläne an und strukturieren ihre Organisationen neu. Heute sind sie nicht mehr wegzudenken aus der Bildungslandschaft.

Es ist erst 20 Jahre her, dass die Fachhochschulreform ins Rollen kam. Angesichts dessen, darf die Entwicklung für die Ausbildung in der Sozialen Arbeit als bemerkenswert bezeichnet werden. Ein wichtiger Verdienst ist zum Beispiel, dass die Entwicklung von Fachhochschulen dazu geführt hat, dass heute Ausbildungen in der Sozialen Arbeit ihren festen Platz auf Hochschulstufe haben. Die Ausbildung ist international anschlussfähig geworden und hat sich das Niveau Master erschlossen, was für die Entwicklung der Disziplin und der Profession wichtig ist. Zudem findet dank den Fachhochschulen heute ein fruchtbarer Austausch zwischen Praxis-Organisationen und dem Bereich Forschung und Entwicklung statt. Um das Fach weiter vorantreiben zu können, bräuchte es jedoch auch in der Schweiz die Möglichkeit, Doktorate in Sozialer Arbeit anzubieten - um ausreichend qualifizierte Dozierende auf dem Arbeitsmarkt finden zu können. Die unterschiedlichen Ausbildungsgänge im Tertiärbereich, bergen jedoch auch eine gewisse politische Sprengkraft, sollten die Ausbildungsgänge gegeneinander ausgespielt werden. Politikerinnen, Dozierende und Praxisorganisationen sind hier gefragt, Lösungen zu suchen, die den verschiedenen Anforderungen und Bedürfnissen sowie dem Bedarf der Praxis gerecht werden.     

 

 

Über die Autorenschaft

Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung und Teil einer umfassenden Berichterstattung anlässlich des 15 Jahr Jubiläums des Vereins sozialinfo.ch. Die Fachplattform sozialinfo.ch stellt verschiedenste Informationen für den Sozialbereich zur Verfügung, u.a. täglich kuratierte News, einen Stellenmarkt und eine Branchenübersicht. Die Autorin dieses Artikels, Regine Strub, ist Sozialarbeiterin und seit fünf Jahren Mitarbeiterin der Geschäftsstelle sozialinfo.ch.

 

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