How to: Network


Angela Cantieni | Studentin Hochschule Luzern | 07.11.2018

Der Raum füllt sich langsam mit jungen Menschen. Sie alle tragen Businesskleider. Sehr zögerlich werden Gespräche geführt. Was haben alle diese jungen Menschen gemeinsam? Sie sind Studenten an der Califorina State University (CSU) in Chico, Kalifornien. Und… sie alle wollen lernen wie man richtig networkt.

Auch ich, Austauschstudentin an der CSU Chico, nehme an diesem Networking Event teil, um zu lernen, wie man richtig networkt. Eine so wichtige Tätigkeit, die für mich bisher eher ein müssen als ein wollen war. Aber mithilfe folgenden Tipps, die ich vom «How to network» Workshop mitgenommen habe, sollte das in Zukunft kein Problem mehr sein.

 

Kleidung

Man sagt nicht umsonst «Kleider machen Leute». Wenn es nicht ausdrücklich anders verlangt ist, gilt das Motto «dress to impress». Du wirkst nicht nur professioneller auf andere, sondern wirst dich auch automatisch selbstbewusster fühlen. Dies wiederum hat einen Einfluss darauf, wie du dich anderen gegenüber präsentierst. Auch wichtig: dein Namensschild gehört auf die rechte Seite.

 

Körpersprache

Ein Networking Event ist nichts anderes als eine Möglichkeit dich selbst zu präsentieren. Du bist sozusagen «ein laufender Lebenslauf». Daher achte auch darauf wie du dich präsentierst. Nicht nur was du sagst ist wichtig, sondern auch wie du stehst. Es ist ganz normal nervös zu sein. Einmal tief einatmen und die Fersen in den Boden drücken, hilft nicht nur gegen Nervosität, sondern macht deine Köperhaltung auch zugleich besser.

 

Händedruck

Natürlich ist es wichtig, was du zu deinem Gegenüber sagst, doch bevor du zu Wort kommst, steht ein Händedruck an. In den Vereinigten Staaten wird ein starker Händedruck erwartet. Dabei solltest du deinem Gegenüber in die Augen blicken und seine oder ihre Hand zwei Mal rauf und runter schütteln.

 

Gespräche

Nachdem man sein Gegenüber begrüsst hat, folgt bereits die nächste Hürde. Worüber spricht man? Für viele ist es schwer ein Gespräch zu beginnen oder ein interessantes Thema zu finden, worüber man sprechen kann. Überlege dir im Voraus ein paar gute Fragen, dann läuft das Gespräch meistens von selbst. Aber was ist eine interessante Frage? Frag doch dein Gegenüber, woher er oder sie den Vornamen erhalten hat. Meistens gibt es eine interessante Geschichte dazu, woher der Name stammt. Sei es von einem Vorfahren, einem Charakter aus einem Lieblingsbuch der Mutter oder von einer unbekannten Todesanzeige aus der Zeitung.

 

Fazit

Wie bei fast allem gilt auch hier, Übung macht den Meister. Versuche daher viele Networking Events zu besuchen. Schlussendlich geht es ja auch nicht darum möglichst viele von deinen Visitenkarten zu verteilen, sondern darum Kontakte mit interessanten Menschen zu knüpfen.

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