Auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert Inhalte und Werbung anzuzeigen. Indem du die Seite benutzt, stimmst du der Cookie-Nutzung zu. Weitere Infos

OK

Während des Studiums ins Ausland? Eine einmalige Gelegenheit!

Die Masken fallen, die Grenzen öffnen sich – langsam aber sicher sieht es für die Studierendenmobilität wieder besser aus. Zeit, die Koffer zu packen, und sich für ein Semester (oder mehr) davon zu machen. Die Agentur Movetia unterstützt Austausch und Mobilität auch im Bereich der Fachhochschulen.

Über sich hinauswachsen, Neues entdecken, Selbstständigkeit erfahren. So sieht in etwa die Hit-Parade der Argumente für den Auslandsaufenthalt aus. Auch die Zeit fürs Reisen, die Begegnungen mit Studierenden aus der ganzen Welt, und das Gefühl der Freiheit werden immer wieder ganz besonders hervorgehoben. Eine Mobilität während des Studiums bietet aber noch einiges mehr… und hilft auch bei der Jobsuche!

Persönliche und fachliche Kompetenzen weiterentwickeln

Auf persönlicher Ebene geht es um viel mehr als auf andere zugehen: Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Flexibilität, usw. So werden gleichzeitig auch Fremdsprachenkenntnisse verbessert. «Der Austausch hat mir vor allem im Bereich der Sozialkompetenzen sehr viel gebracht», meint Jade Gröli, Informatikstudentin an der HEIG Waadt, «Zuvor hatte ich wirklich Respekt davor, mich in einer anderen Sprache auszudrücken. Jetzt habe ich damit kein Problem mehr, und gehe auch einfacher auf andere Leute zu.»

Auch auf fachlicher Ebene bietet der Aufenthalt an einer anderen Hochschule oft eine spannende Ergänzung zum Kursangebot an der Heiminstitution. Eléonore Pochon, ebenfalls Studentin an der HEIG Waadt, konnte während ihres Aufenthalts in Finnland spezifische Fachkenntnisse auf ihrem Spezialgebiet, dem energieeffizienten Bauen, erwerben. Nebst dem Entdecken neuer Fachkompetenzen gibt die Mobilität auch Gelegenheit, andere Herangehensweisen und Unterrichtsmethoden kennenzulernen. Christian Segundo konnte dank dem Auslandsemester sogar seinen ersten Job finden: der Student im Bereich Multimediaproduktion an der FH Graubünden konnte sich in Kopenhagen auf Webdesign spezialisieren – und genau dieses Profil wurde vom Arbeitgeber gesucht.

Wie funktioniert es?

Die nationale Agentur Movetia unterstützt Austausch und Mobilität in der Aus- und Weiterbildung auf nationaler und internationaler Ebene, sowohl im schulischen als auch im ausserschulischen Bereich. Für Studierende bietet das Swiss European Mobility Programme (SEMP) analog zu Erasmus+ die Möglichkeit, ein Semester oder mehr im Ausland zu verbringen, ohne das Studium unterbrechen zu müssen, oder ECTS-Credits zu verlieren. Fabrice Grübel, Student an der HEIG Waadt, fand gerade diesen Aspekt besonders angenehm: «Man kann weg, ohne die Angst, gross etwas zu verpassen oder nachholen zu müssen.» Im Rahmen von SEMP sind nebst Studienaufenthalten auch Praktika in Europa möglich, welche wertvolle Praxiserfahrung bieten.

Jetzt oder nie?

Wieso eignet sich gerade die Studienzeit besonders gut für einen Austausch? Saarugi Sithampary, Studentin an der Berner Fachhochschule, findet: «Es ist eine einmalige Chance, die sich im Berufsleben so wahrscheinlich nicht mehr präsentiert.» «Mit einer Mobilität während des Studiums hat man einfach alles in einem Paket», fasst Christian Segundo zusammen, «Man entwickelt persönliche Kompetenzen, fachliche Kompetenzen, hat Zeit das Land und die Kultur zu entdecken, die Integration fällt leicht, und die Sprache verbessert man auch. Es ist unglaublich viel möglich, in einer relativ kurzen Zeit.»

Also, nichts wie los! Je früher eine Mobilität geplant wird, desto besser stehen die Chancen, sie auch zu konkretisieren. Bei Interesse bieten die International Relations Offices der Fachhochschulen Auskunft zum Anmeldeverfahren und zu den wichtigen Terminen.

Weitere Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschstudierender finden Sie u.a. auf dem Blog des International Office der FHGR, und auf der «Praxis und Wissen»-Seite von Movetia.