Startup Academy-Alumni auf dem Weg in die Top 100



Working Bicycle mit seinen mobilen Werbeflächen auf privaten Fahrrädern hat der Werbung im öffentlichen Raum eine neue Dynamik verliehen. 7500 Fahrerinnen und Fahrer kurven bereits in den grossen Schweizer Städten, sagt Luca Tschudin, Mitgründer von Working Bicycle, das zwei Jahre lang von der Startup Academy begleitet wurde und jetzt zur Wahl in die Top-100-Startups dieses Jahres steht.

Ein Jahrhundert lang blieb Werbung im öffentlichen Raum statisch auf Plakate an Litfasssäulen, Mauern und Hauswänden beschränkt. Bis Working Bicycle 2018 mit seiner Geschäftsidee kam, Werbeboxen auf den Gepäckträgern privater Velos zu montieren, die rundum mit Werbung beschichtet werden konnten. Dadurch kann neu überall geworben werden, auch in Räumen, die nur begrenzt zugänglich oder zu teuer sind. Die aktuell in 18 Schweizer Städten der Deutsch- und Welschschweiz herumkurvenden 7500 Fahrerinnen und Fahrer zeigen, dass das Konzept funktioniert. Wer seinen Gepäckträger für eine Werbebox zur Verfügung stellt, verdient sich zudem ein Sackgeld. 

Wem diese Geschäftsidee gefällt, kann hier dem Startup seine Stimme geben, um Working Bicycle in die Top-100-Startups zu wählen.


Die Startup Academy als Sparringpartner entscheidend

Luca Tschudi und seine drei Mitgründer nahmen zu Beginn am Begleitprogramm der Startup Academy teil. Sie erhielten mit Marc Steffen einen Mentor, mit dem sie sich alle zwei Monate trafen – dazwischen auch telefonisch – und sich austauschten. Dazu Luca Tschudi: «Gerade in der Anfangsphase gab uns das Sicherheit. Wir waren damals vier Gründer, er hat die kritischen Fragen gestellt und uns auch herausgefordert, das war cool.» Als Sparringpartner habe der Startup Academy-Mentor eine entscheidende Rolle gespielt. 

Hinzu kam der Austausch mit anderen Startups, der ihnen zeigte, dass alle im selben Boot sitzen, sowie der Auftritt am Startup Academy-Netzwerkanlass in Basel. Luca Tschudi: «Unser Auftritt war für uns eine grosse Chance. Wir standen zum ersten Mal auf einer grösseren Bühne und gewannen mit der MUBA unseren ersten grösseren Kunden. Das gab uns zusätzlichen Schwung.» Gerade in der Anfangsphase sei es für Startups mental wichtig, auf Bewährtes und Bestehendes zurückgreifen zu können. Denn da würden sich viele Unsicherheiten zeigen, und man wisse nicht, was das Richtige sei. «Von Seiten der Startup Academy war immer ein offenes Ohr da», betont Luca Tschudi, «wir pflegen den Kontakt auch heute noch, obwohl unser Hauptsitz jetzt in Rheinfelden liegt.» Das Team von Working Bicycle umfasst heute zehn Personen und will im Rahmen seiner nationalen Expansion bis Ende 2021 seine Mitarbeiterzahl zu verdoppeln.


Und wer seine eigene Geschäftsidee vorstellen will...

Um möglichst vielen Menschen mit Geschäftsideen (resp. Startups) dieselbe Unterstützung zu bieten, die Working Bicycle hatte, führt die Startup Academy Virtuelle Venture Caffès durch, an denen man unentgeltlich seine eigene Geschäftsidee mit Experten diskutieren kann. Alle weiteren Informationen sind auf der Website von Startup Academy verfügbar.

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