Offen sein für Neues!

Sabina Plüss
Studentin Angewandte Psychologie FHNW
  • 25.11.2019
  • 2 min
Aktive Beteiligung und Anwesenheitspflicht in den Vorlesungen – ausserhalb des Studiums viel Zeit und Freiraum für Neues: Psychologiestudentin Sabina Plüss erzählt von ihrem Auslandssemester an der Universitat de València von Januar bis Juni 2019.

Wie unterscheidet sich der Studienalltag an der Universitat de ValĂšncia von dem an der FHNW?

Die Vorlesungen sind meist in zwei Blöcke aufgeteilt. Das heisst, ich hatte meine Vorlesungen Ă  2 mal 2 Lektionen pro Woche (z. B. Dienstag und Freitag). Die Vorlesungen werden ohne Pausen durchgefĂŒhrt und beginnen meist spĂ€ter als auf dem Stundenplan angegeben.
In Valencia habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die Dozenten eine aktive Beteiligung der Studierenden wĂ€hrend des Unterrichts wĂŒnschen. Diese wird durch kleine AuftrĂ€ge wĂ€hrend des Unterrichts gefördert. In vielen Vorlesungen herrscht Anwesenheitspflicht.
Zu den meisten Vorlesungen mĂŒssen wĂ€hrend dem Semester 1 – 2 Arbeiten geschrieben und prĂ€sentiert werden. Am Ende des Semesters gibt es dann noch eine PrĂŒfung.

Welchen Vorteil bringt deiner Meinung nach ein Auslandaufenthalt wÀhrend des Studiums?

Ich habe es sehr genossen fĂŒr ein paar Monate in einen ganz neuen Alltag einzutauchen. Da ich nicht gearbeitet habe und mich (nur) fĂŒr vier Vorlesungen eingeschrieben habe, blieb mir genĂŒgend Zeit um die Stadt zu entdecken und neue Sachen (wie zum Beispiel Windsurfen) auszuprobieren. An der Universitat de ValĂšncia studieren jedes Semester sehr viele Erasmusstudenten, so kam ich in Kontakt mit Menschen aus ganz Europa aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen.
Alles in allem ist ein Semester im Ausland eine sehr spannende und horizonterweiternde Erfahrung!

Was wĂŒrdest du Studierenden raten, die ein Auslandssemester absolvieren möchten?

Offen sein und so planen, dass genĂŒgend Freizeit vorhanden ist fĂŒr all die spannenden Dinge neben der Uni. 😊

Dieser Artikel erschien als Erstpublikation auf der Website der FHNW als Erfahrungsbericht.

Kommentare