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Ideale Insektenwohnung: Warum Bienen total auf das BeeHome fliegen

In diesem Blogbeitrag verraten wir dir, aus welchen Gründen dein (selbst gebautes) Insektenhotel vielleicht nicht wirklich gefragt ist & worauf wir bei der Fertigung unserer BeeHomes besonders Wert legen.

Wer kennt es nicht, das berühmte Kinderlied „Summ, summ, summ – Bienchen, summ herum“? Derzeit summt und brummt es tatsächlich an den vielen bunten Blüten in Gärten und auf Frühlingswiesen. Damit aber auch die nächste Generation der fleissigen Bienen heranwachsen kann, brauchen die Tiere einen idealen Unterschlupf. Unser nachhaltig produziertes BeeHome setzt auf Qualität – und die zahlt sich aus, wie unsere Autorin seit wenigen Wochen auf ihrem Balkon beobachtet.

Kirsten von Wildbiene + Partner über das BeeHome:

Der Flugverkehr vor meinem Fenster ist unglaublich. Bei geöffneter Balkontür ist das Summen deutlich wahrnehmbar: Immer wieder segeln kleine, samtig-weiche Mauerbienen auf unser BeeHome zu, zögern kurz und krabbeln dann in eines der vielen Holzröhrchen. Nach einer Weile kommen sie wieder heraus und fliegen weg, um wenig später zurückzukehren und weiter an ihrem Werk zu bauen. Ihr Unterkörper ist gelb, voll von wertvollem Pollen, den sie ihren Larven mit ins gemütliche Quartier geben. Inzwischen sind sehr viele Niströhrchen im BeeHome voll winziger und durchsichtig schimmernder Bienenlarven, jede versorgt mit einem Häufchen Pollen für einen guten Start ins Leben – im kommenden Frühjahr.

Unser Familienleben als Bienenvermehrer dauert noch gar nicht lange. Das BeeHome schenkten wir uns selbst vor gut einem Jahr zu Weihnachten, im vergangenen Frühjahr erhielten wir unsere Startpopulation mit 25 Mauerbienen; die schlüpften und vermehrten sich noch recht unspektakulär. Doch dieses Jahr ist das Schauspiel ungleich größer. Viel mehr los an den Niströhrchen! Ganz unbestritten kommt das BeeHome gut an bei der Rostroten Mauerbiene (Osmia bicornis) und vielen weiteren harmlosen Bienen-Arten. Und das ist kein Zufall. Denn bei der Produktion gelten hohe Standards, damit die Insekten ideale Bedingungen vorfinden.

Darauf sollte geachtet werden

Wenn dein (selbst gebautes) Insektenhotel nicht wirklich gefragt ist, kann das viele Gründe haben: Das falsche Material für die Niströhrchen zum Beispiel oder zu scharfe Eingänge, an denen die Bienen sich verletzen. Vielleicht riecht ein gut gemeinter farbiger Anstrich auch zu giftig. Wer dagegen ein BeeHome aufhängt, kann sich der guten Bewertung durch die Bienen sicher sein. Sie empfehlen es ihren Artgenossen weiter, sodass sich jedes Jahr noch mehr Bestäuber am Häuschen tummeln. Das Erfolgsrezept hat mehrere Komponenten: Zum einen verwendet Wildbiene + Partner für die Niströhrchen Riesenschilf (Arundo donax), auch bekannt als Spanisches Rohr. Dessen Dicke und Widerstandsfähigkeit verhindern die Ausbreitung von Parasiten zwischen den Nestern, so dass der Nachwuchs geschützt wird.

Kleber kommt nicht zum Einsatz

Auch auf den Durchmesser der Eingänge kommt es an: Ideal sind zwischen 5 und 11 Millimeter für die Rostrote Mauerbiene. Wichtig ist ausserdem, dass die Bienen sich beim Hinein- und Herauskrabbeln nicht weh tun. Aus diesem Grund werden alle Schilfrörchen für die BeeHomes sorgfältig abgeschliffen. Ausserdem kommt kein Kleber zum Befestigen der Röhrchen zum Einsatz, um die Wildbienen nicht durch dessen Geruch abzuschrecken. Und die Bestäuber haben im Wortsinn auch ein Dach über dem Kopf – aus biobasiertem Kunststoff und mit ausladendem Vorsprung, damit keine Feuchtigkeit in die Niströhrchen gelangen kann.

Jedes BeeHome ist ein Unikat und wird in Handarbeit produziert. Erst nach einer strengen Qualitätskontrolle darf ein Bienenhaus gut und plastikfrei verpackt die Holzwerkstatt verlassen, um den wichtigen Bestäubern ein neues Zuhause zu bieten. Martin Ruetz, CEO von Wildbiene + Partner, ist noch ein weiterer Aspekt wichtig: „Unsere BeeHomes werden mit Sorgfalt von sozialen, lokalen Betriebsstätten gefertigt“, sagt er. BeeHomes werden nicht billig in Fernost produziert, um dann lange Wege zurückzulegen, sondern ausschliesslich in der Schweiz bei Holzspezialisten und in sozialen Werkstätten hergestellt.

Roter Teppich für die Bienen

Den summenden Insekten wird also im übertragenen Sinn der Rote Teppich ausgerollt. Denn wir Menschen wissen die Arbeit der Bienen zu schätzen. Ihre Nahrungssuche für den Nachwuchs, bei der sie von Blüte zu Blüte fliegen und diese dabei bestäuben, ist für uns überlebenswichtig. „Ein Drittel unseres Essens ist von der Bestäubung abhängig“, sagt Martin Ruetz. „Erschreckend ist, dass 75 Prozent aller Insekten bereits nicht mehr existieren. Es geht darum, dem dadurch entstehenden Ungleichgewicht in der Natur mit gezielter Vermehrung und Sensibilisierung der Bevölkerung entgegenzutreten. Die Zahlen sprechen für sich. Jeder kann etwas tun.“

Wer ein BeeHome aufhängt und idealerweise in der Nähe bienenfreundliche Wildblumen sät, trägt nicht nur zur Biodiversität bei, sondern kann den Nutzen auch mit viel Spass verbinden. „Das garantierte Erlebnis mit schlüpfenden, ungefährlichen Mauerbienen ist faszinierend“, schwärmt Ruetz. „Ich setze mich oft daneben, um das Summen und Nisten zu beobachten. Es wirkt auf mich natürlich beruhigend.“ Deshalb arbeitet er auch so gern für Wildbiene + Partner: „Ich verbinde Unternehmertum mit sinnvoller Arbeit. Wir hoffen, viele Menschen dazu bewegen zu können, ihren Beitrag für eine Zukunft mit Wildbienen zu leisten. Machst du mit?“ Hier als FH-SCHWEIZ-Mitglied vom BeeHome-Sonderpreis profitieren.

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