Im Rahmen der Integrationsagenda Schweiz werden Kantone und Gemeinden verpflichtet, die Integration von geflüchteten Menschen gezielt zu fördern. Neben Sprachförderung und Arbeitsmarktintegration rückt dabei zunehmend die gesellschaftliche Teilhabe in den Fokus. Doch was genau bedeutet gesellschaftliche Teilhabe? Woran lässt sich erkennen, ob sie gelingt – und aus wessen Perspektive?
Ein Forschungsteam der ZHAW hat sich im Auftrag des Staatssekretariats für Migration (SEM) mit diesen Fragen beschäftigt. Ziel des Projekts war es, zentrale Kriterien zur Definition gesellschaftlicher Teilhabe zu entwickeln und ein praxistaugliches Konzept vorzuschlagen, wie diese im Sinne eines Monitorings erfasst werden kann. Das Ergebnis sind sechs Kriterien sowie ein Erhebungskonzept, das unterschiedliche institutionelle und regionale Perspektiven in Fokusgruppen zusammenführt und dabei der Sichtweise der Geflüchteten viel Raum gibt.
Am Anlass werden die Ergebnisse gemeinsam mit dem Publikum und geladenen Gästen diskutiert und erprobt: Auf dem Podium reflektieren eine Person mit Fluchthintergrund, eine Sozialarbeiterin im Quartier und ein Integrationsdelegierter anhand konkreter Fragen, wie sie den Stand gesellschaftlicher Integration heute erleben und beurteilen.
Der Anlass bietet Einblick in ein Projekt an der Schnittstelle von Wissenschaft, Praxis und Politik und schafft im Rahmen unterschiedlicher Formate bewusst Raum fĂĽr den Austausch mit dem Publikum.
Von: 5. Mai 2026, 18.00 Uhr
Bis: 5. Mai 2026, 19.00 Uhr
ZHAW, Campus Toni-Areal, Raum 3.K02
Pfingstweidstrasse 96
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ZHAW Soziale Arbeit
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