Unter Industrie 4.0 versteht man die Integration von modernen Technologien, wie zum Beispiel künstlicher Intelligenz, Robotik, das Internet der Dinge (IoT), Big Data und Cloud Computing, in die Produktion und Fertigung von Gütern.
Für Markus Krack, Dozent für Smart Factory am Institut für Business Engineering der Hochschule für Technik FHNW, liegt das Potential in der Vernetzung von Produktionsmaschinen mit Echtzeitdaten, die eine effizientere Steuerung der Produktion ermöglichen. Ein digitaler Zwilling der Maschine hat den Überblick über sämtliche Paramater der Maschine. Dank künstlicher Intelligenz ist er in der Lage, Veränderungen zu melden oder sogar zu prognostizieren. Anders als eine Simulation arbeitet er mit Echtzeitdaten, sodass jederzeit eine präzise Steuerung der realen Maschine möglich ist.

Ein digitaler Zwilling nutzt Echtzeitdaten, um die Produktion einer Maschine überwachen und steuern zu können.