Die Idee dahinter ist typisch Volvo: Sicherheit soll sich dem Menschen anpassen – und nicht umgekehrt. Dabei arbeitet der Sicherheitsgurt nicht für sich allein. Sensoren, Software, Rückhaltesysteme und Fahrzeugstruktur werden zunehmend als Gesamtsystem gedacht. Moderne Fahrzeugsicherheit beginnt damit lange bevor es überhaupt zu einem Unfall kommt.
Schweizer Technologie unter der Karosserie
Doch das Thema Sicherheit geht beim neuen Volvo EX60 wortwörtlich noch tiefer. Denn dieser Ansatz zeigt sich auch in der Konstruktion: Erstmals setzt Volvo die dritte Generation seiner Megacasting-Technologie ein. Dabei werden zahlreiche einzelne Karosseriekomponenten durch ein grosses Aluminiumgussteil ersetzt. Die neue Bauweise bildet einen wichtigen Bestandteil der Fahrzeugstruktur und damit auch die Grundlage für den Schutz der Insassen. Gleichzeitig reduziert Megacasting die Zahl einzelner Bauteile, vereinfacht die Produktion, spart Material und senkt das Gewicht. Gerade bei einem Elektroauto ist Letzteres entscheidend: Weniger Gewicht trägt zu einer höheren Energieeffizienz bei.
Und hier steckt ein Stück Schweiz im EX60. Die dafür eingesetzte Megacasting-Technologie im Volvo Werk Torslanda stammt von der Bühler Group aus Uzwil. Schweizer Know-how trägt damit dazu bei, wie die nächste Generation von Elektrofahrzeugen produziert wird.
Weniger kann mehr sein
Auf den ersten Blick haben ein Sicherheitsgurt und ein riesiges Aluminiumgussteil wenig gemeinsam. Beim EX60 folgen beide jedoch demselben Prinzip: mit intelligenter Konstruktion jeder Fahrerin und jedem Fahrer mehr Sicherheit zu gewährleisten.
Fast 70 Jahre liegen zwischen dem Dreipunkt-Sicherheitsgurt von Nils Bohlin und dem neuen Volvo EX60. Die Technologien könnten unterschiedlicher kaum sein. Die Frage dahinter ist jedoch erstaunlich ähnlich geblieben: Wie lässt sich ein Auto so entwickeln, dass es Menschen besser schützt und gleichzeitig verantwortungsvoller mit Ressourcen umgeht?
Die Antwort steckt beim EX60 nicht in einer einzelnen Innovation. Sie beginnt beim Aluminiumguss, setzt sich in Sensoren und Software fort – und endet bei jenem vertrauten Klick, mit dem jede Fahrt beginnt.