Für die Studierenden heisst das: Raus aus den Hörsälen und hinein in die Praxisorganisationen. Für die Weiterbildungsteilnehmenden ist es umgekehrt: Sie bringen ihre Erfahrung direkt in die Programme rein und tragen den Lerngewinn zurück in die Institutionen. Anwendungsorientierte Lehre muss die Gegebenheiten und die Stakeholder im Feld kennen. Im gegenseitigen Austausch und im gemeinsamen Lernen werden berufliche Erfahrungen gemacht, geübt, reflektiert, transferiert. Erst in der Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum lassen sich die relevanten Adressatinnen und Adressaten einbeziehen. In der Sozialen Arbeit sind das vielfältige Bezugsgruppen.
Mit Forschung hin zum Ziel
Von Sozialdiensten, Beratungsstellen, sozialpädagogischen Einrichtungen, Schulen, Betreuungsinstitutionen, Behörden bis hin zu Menschen jeden Alters und jeder Herkunft sowie zu Fachpersonen unterschiedlicher Disziplinen. Um die Sozialarbeiterinnen, Sozialpädagogen und Soziokulturellen Animatorinnen von Morgen auf dieses anspruchsvolle System vorzubereiten, betreiben Fachhochschulen Lehre und Forschung mit anwendungsorientiertem Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Basis. Damit erbringen FHs einen wichtigen Beitrag für eine gelingende und nachhaltige Gesellschaft. Für die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit bedeutet das eine stete Verknüpfung von Lehre und Forschung und eine enge Kooperation mit Institutionen, Kantonen, Gemeinden und Verbänden. Das ist die Basis für die Arbeit der Studierenden und Weiterbildungsteilnehmenden im Praxisfeld.