WARUM HAST DU DICH FÜR EINEN MASTER IN MEDICAL INFORMATICS ENTSCHIEDEN?
Mein Herz brennt für die Medikamentenforschung. Ich möchte Gutes für die Menschheit tun. Ich möchte mitwirken, mittels künstlicher Intelligenz die Medikamentenforschung zu revolutionieren. Die Medikamentenentwicklung steht vor einer Zeitwende. In allen Bereichen der Wertschöpfungskette eines Medikaments – von der Wirkstoffsuche bis zur klinischen Anwendung – steht eine Flut von Daten zur Verfügung. Ich möchte mithelfen, diese Informationen mittels Data Science-Techniken, wie zum Beispiel Machine Learning, zu nutzen, um schnellere, bessere und gezieltere Therapien zu entwickeln.
WIESO FINDEST DU DIE KOMBINATION VON CHEMIE UND MEDICAL INFORMATICS BESONDERS SPANNEND?
Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Chemie und mache derzeit meine Master-Ausbildung in Medical Informatics an der Hochschule für Life Sciences der FHNW. Das Zusammenspiel zwischen Chemie und künstlicher Intelligenz und Machine Learning fasziniert mich besonders. Maschinelles Lernen hilft Forscher*innen bei der Datenanalyse. Es ermöglicht es ihnen, aus den sogenannten Big Data die richtigen Schlüsse zu ziehen und so bessere Medikamente zu entwickeln, welche auf Personen abgestimmt sind. Die Vision dabei ist es, in der Zukunft vielversprechende Wirkstoffkandidaten schnell und mit geringem finanziellem Aufwand zu finden.
WAS IST DEINE ZUKUNFTSVISION?
Mein Traum ist es, durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz bessere Medikamente und Therapien zu entwickeln, die auch tatsächlich Krankheiten heilen. Vielleicht als Leiterin eines interdisziplinären Teams im Bereich Drug Discovery oder vielleicht gründe ich auch mein eigenes KI-Start-up. Wir werden sehen. Mit meinem Bachelor-Abschluss in Chemie und meinem baldigen Master-Abschluss in Medical Informatics, bin ich für eine Karriere in diesem Bereich bestens ausgerüstet.
Kristina Djordjevic, MSc in Medical Informatics, Studentin Hochschule für Life Sciences FHNW
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