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Achtsam führen? Kann man lernen!

Was hat Führung mit Achtsamkeit zu tun?

Das klassische Bild von Führung ist ja: Es brennt an jeder Ecke und man weiss gar nicht, wo man zuerst löschen soll. Aber um mit der Aufgabe zurechtzukommen, brauchen Führungskräfte mehr als nur Grundlagen von Teamführung und Management. Sie brauchen auch den Bezug zu sich selbst, zu den eigenen Stärken und Grenzen. Und daneben brauchen sie Tools, um damit zu arbe

Sarah Bestgen, Dozentin, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW


Klingt aussergewöhnlich. Wie sieht das CAS-Programm aus?

Es besteht aus drei Teilen, die aufeinander aufbauen und durch die sich ein Grundgedanke zieht: Achtsamkeit. Im ersten Teil schauen wir auf die eigene Person, im zweiten auf den Führungskontext der Person, im dritten auf die Rahmenbedingungen. Bei alledem bieten wir viele, Zugänge in Form unterschiedlichster Achtsamkeitsübungen. Entschleunigung üben und den «Monkey Mind», das ruhelose Denken, wieder einfangen, um es konzentriert nach aussen zu richten: Das sind Kernelemente, die das CAS-Programm durchziehen und den Weg zu einer gesunden Arbeitskultur ebnen.



Innovation durch Praxis

Thierry, wie entstand der «Level Up Pass»?

Die Idee entstand im Alltag bei Padel District: Tagsüber blieben viele Courts ungenutzt, während Spielende mehr Flexibilität suchten. Der «Level Up Pass» verbindet beides mit zusätzlichen Benefits und einem Levelsystem, das Nutzungslücken schliesst und gleichzeitig die Community stärkt.

Thierry Berger, Absolvent MAS Marketing Excellence HWZ und Entwickler des «Level Up Pass»


Was macht das Projekt erfolgreich?

Der Ansatz ist konsequent praxisnah und gemeinsam mit der Community entwickelt. Feedback wurde früh integriert und laufend umgesetzt. Das System motiviert, häufiger und auch zu Randzeiten zu spielen – und schafft gleichzeitig ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl unter den Spielenden.

Welche Rolle spielte das Studium an der HWZ?

Ich konnte Inhalte direkt anwenden: Studienprojekte wurden zu konkreten Tests bei Padel District. So entstand die Idee während des MAS und wurde schrittweise weiterentwickelt. Die enge Verbindung von Theorie und Praxis hat wesentlich dazu beigetragen, das Konzept erfolgreich umzusetzen.



Wie Netzwerkpflege unerwartete Türen öffnen kann

Giovanna, welche Fehler siehst du häufig in LinkedIn-Accounts?

Ich spreche ungern von Fehlern. Viele Menschen unterschätzen das Potenzial von LinkedIn. Oft fehlen eine angepasste URL, ein passendes Hintergrundbild oder wichtige Bereiche im Profil. Häufig fehlt auch die Klarheit, für welche Themen man stehen und sichtbar sein möchte.

Giovanna Lotito, Betriebsökonomin FH, unabhängige LinkedInTrainerin, Career Consultant und Selbstführungsexpertin, Gründerin der Giovanna Lotito iDea AG


Was sind die wichtigsten Punkte, um seine Sichtbarkeit zu erhöhen?

Wichtig sind ein aktuelles Profil, klare Themen und ein authentischer Auftritt. Wer sichtbarer werden möchte, sollte regelmässig posten und bewusst mit anderen interagieren. Entscheidend ist, dass Profil, Inhalte und Auftreten zusammenpassen.

Wie pflegt man die Kontakte über das online-Netzwerk hinaus?

Kontakte pflegt man, indem man den Austausch auch persönlich weiterführt. Deshalb habe ich 2025 in Zug meine Netzwerk-Meetups ins Leben gerufen, die alle zwei Monate stattfinden. Die Treffen zeigen immer wieder, wie wertvoll echte Begegnungen sind. Sie können unerwartete Türen öffnen.

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