Die Zweite suchte nach einer Lehrstelle als Polygrafin und hatte um ein Schuljahr verlängert. Auf der Führung hielt sie den Blick offen für alles, was ihre Hand und Herz fordern könnte. Zusammen mit ihr sprachen wir mit Floristinnen, Schneidern und Pferdefachleuten. Ihre Begeisterung wanderte von Stand zu Stand.
Simone und ich sassen nach der Führung noch zusammen und sprachen über seine Meisterschaft, über Präzision und Nerven und über die Ruhe, die im Sturm der Wettkampfstunden entsteht. Wir waren uns einig, die Möglichkeiten, die eine Lehre eröffnet, und das Netzwerk, das sie schafft, sind über Jahre hinweg wertvoll und stärken die Karriere.
Wichtig war mir, als Vorstandsmitglied des Vereins Doctor of Business Administration - Association Switzerland, klarzumachen: Die schweizerische Berufsbildung ist durchlässig. Eine Lehre schliesst das Studium nicht aus, sie kann sogar ein Vorteil sein. Wege führen über die Berufsmaturität und die Fachhochschule, auch der spätere Wechsel an die Universität ist möglich.
Die FH SCHWEIZ hat in Zusammenarbeit mit der SwissSkills Führungen ermöglich, die verbinden und inspirieren.