Die EHL hatte schon immer zwei Facetten: Wir sind sowohl eine internationale Einrichtung mit tiefen Wurzeln im Gastgewerbe als auch eine Schweizer Fachhochschule. Der Beitritt zu FH SCHWEIZ stärkt diese Verbindung zur Schweiz und erweitert gleichzeitig die Reichweite unserer Alumni-Gemeinschaft. Er verbindet unsere Absolventen mit einem breiteren Netzwerk über Branchen und Fachrichtungen hinweg und schafft so neue Möglichkeiten für Austausch und berufliche Kooperationen.
Der Zeitpunkt ist besonders bedeutsam: Im Jahr 2026 feiern wir das 100-jährige Bestehen des EHL-Alumni-Netzwerks, und so erscheint es uns als passender Auftakt in unser zweites Jahrhundert, unsere Wurzeln in der Schweiz zu festigen.
Unsere Stamm-Gruppen sind ein wesentlicher Bestandteil des EHL-Alumni-Erlebnisses: Sie schaffen lokale Gemeinschaften auf der ganzen Welt und sorgen dafür, dass unsere Alumni mit der EHL verbunden bleiben, wohin auch immer ihre berufliche Laufbahn sie führt. Die Schweiz ist nach wie vor unsere grösste Einzelgemeinschaft: 40 % unserer Studierenden kommen aus der Schweiz, und 11 unserer 74 Stamm-Gruppen haben hier ihren Sitz. Der Beitritt zur FH SCHWEIZ ergänzt dieses Netzwerk, indem er unsere Alumni mit einer breiteren Gemeinschaft von Absolventen Schweizer Fachhochschulen verbindet und ihnen damit Türen zu neuen Perspektiven, Branchen und beruflichen Möglichkeiten öffnet. Bei starken Netzwerken geht es darum, Brücken zwischen Gemeinschaften zu schlagen.

Menschliche Beziehungen und der Familiengeist standen schon immer im Mittelpunkt der EHL. Unsere Alumni sind nach wie vor ein fester Bestandteil des EHL-Ökosystems. Sie inspirieren die EHL-Studierenden, unterstützen sie bei ihrer beruflichen Laufbahn, vertreten die Exzellenz und die Werte der EHL weltweit und tragen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Hochschule bei. Ausserdem unterstützen sie sich gegenseitig und tauschen branchen- und generationsübergreifend Chancen und Wissen aus. Dieser ständige Austausch zwischen Studierenden, Alumni, Lehrenden und der Wirtschaft ist eine echte Stärke. Das EHL-Netzwerk ist nicht einfach nur etwas, dem Absolventen nach ihrem Abschluss beitreten; es ist Teil der DNA der EHL und kommt auch künftigen Generationen zugute.
Exzellenz ist niemals etwas, das wir als selbstverständlich betrachten dürfen. Acht Jahre an der Spitze bringen ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich: Wir müssen dafür sorgen, dass wir uns niemals auf unseren Lorbeeren ausruhen. Unsere Studiengänge und Lehrpläne werden kontinuierlich überarbeitet, um den aktuellen Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Das bedeutet, einen engen Dialog mit Unternehmen, Branchenexperten und unseren Absolventen zu pflegen, die regelmässig ihre Erfahrungen und Perspektiven an die EHL zurückgeben.
Gleichzeitig investieren wir weiterhin in unsere Lehrkräfte, Forschung und Einrichtungen und wahren dabei das Gleichgewicht zwischen akademischer Exzellenz und praxisorientiertem Lernen, das die EHL auszeichnet. Exzellenz zu bewahren bedeutet, zuzuhören, sich weiterzuentwickeln und uns ständig herauszufordern, noch besser zu werden.
Das Schweizer Bildungsmodell verbindet akademische Standards mit praktischem, anwendungsorientiertem Lernen. Die EHL folgt diesem Modell seit 1893 und bildet Herz, Hand und Verstand aus – und genau das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass unsere Absolventen weltweit in der gesamten Branche erfolgreich sind. In einer Welt, die zunehmend von künstlicher Intelligenz geprägt ist, ist diese Kombination wichtiger denn je: Urteilsvermögen, Präsenz und menschliche Kompetenz sind genau das, was die Technologie nicht ersetzen kann.
Um sicherzustellen, dass unsere Studierenden den Anforderungen der Berufswelt gerecht werden, pflegen wir sehr enge Beziehungen zur Hotellerie und darüber hinaus. In Verbindung mit Werten wie Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit hat dieser Schweizer Ansatz die EHL massgeblich geprägt und beeinflusst auch weiterhin die Art und Weise, wie wir zukünftige Führungskräfte ausbilden.
Dies sorgt sowohl für Stringenz als auch für Anerkennung. Die Zugehörigkeit zur HES-SO verankert die EHL im öffentlichen Schweizer Hochschulsystem und stellt sicher, dass wir an hohen nationalen akademischen Standards gemessen werden und nicht nur an anderen Hotelfachschulen. Zudem verbindet sie uns mit einer weitaus breiteren Forschungs- und Lehrgemeinschaft, schafft Möglichkeiten für interdisziplinäre Zusammenarbeit und stärkt unsere angewandte Forschung.
Der EHL-Campus in Lausanne ist ein „Living Lab“, das eine einzigartige Erfahrung bietet, die weit über den
Unterricht hinausgeht. Studierende aus mehr als 120 Ländern lernen von Anfang an durch praktische Erfahrungen und verbinden dabei praxisorientiertes Lernen mit einer soliden Grundlage in Management und Wirtschaft. Dabei entwickeln sie nicht nur akademisches Wissen, sondern auch Führungsqualitäten, Teamfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, kulturübergreifend zu arbeiten. Der Campus selbst ist Teil dieser Erfahrung – mit echten Arbeitsräumen und Restaurants, darunter ein mit einem Michelin-Stern ausgezeichnetes Restaurant. Letztendlich verlassen die Studierenden die Hochschule mit mehr als nur einem Abschluss: Sie nehmen praktische Erfahrungen, eine globale Denkweise und ein Netzwerk mit, das sie während ihrer gesamten beruflichen Laufbahn begleitet.

Unser Anspruch geht über die Gastgewerbebranche hinaus. Die EHL bildet Führungskräfte für die erlebnisorientierte Wirtschaft aus, in der sich unsere Studierenden durch ihre Kompetenzen im Gastgewerbe von anderen abheben. Was die EHL nach wie vor auszeichnet, ist ihr einzigartiger «Human Edge»: das Verständnis für Menschen, verbunden mit unternehmerischem Gespür, praktischer Erfahrung, Unternehmergeist und Verantwortungsbewusstsein – insbesondere im Zeitalter der KI. Der «Human Edge» der EHL ist weit über den Gastgewerbesektor hinaus gefragt: in den Bereichen Finanzen, Immobilien, Luxusgüter, Beratung und vielen anderen.
Wir möchten, dass unsere Absolventen diese Denkweise überallhin mitnehmen, wohin auch immer ihre Karriere sie führt, und gleichzeitig zum Ruf der Schweiz als Land der Exzellenz und Innovation beitragen. Letztendlich wollen wir Führungskräfte ausbilden, die verstehen, dass langfristiger geschäftlicher Erfolg und positive Auswirkungen auf die Gesellschaft Hand in Hand gehen sollten.