Der Bundesrat unterstützt die Weiterführung des bisherigen Ansatzes und betont die Bedeutung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Gleichzeitig soll die Entwicklung der Kooperationen weiterhin beobachtet werden.
Für FH SCHWEIZ liefern die Ergebnisse wichtige Erkenntnisse. Die Evaluation bestätigt einerseits, dass die bestehenden Kooperationen wertvolle Beiträge leisten und vielen Nachwuchsforschenden den Weg zum Doktorat ermöglichen. Andererseits zeigt sie deutlich, dass die heutige Lösung mit strukturellen Grenzen verbunden ist und weiterhin von Abhängigkeiten geprägt bleibt.
Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Kooperationen funktionieren. Sie tun es – zumindest in vielen Fällen. Entscheidend ist vielmehr, ob sie langfristig ausreichen, um den Bedarf der Fachhochschulen und ihrer praxisorientierten Disziplinen nachhaltig abzudecken.
FH SCHWEIZ wird die Ergebnisse der Evaluation nun vertieft analysieren. Dabei wird auch zu prüfen sein, welche zusätzlichen Massnahmen notwendig sind, um die Nachwuchsförderung an Fachhochschulen langfristig zu stärken und die bestehenden strukturellen Herausforderungen anzugehen. Die Diskussion über die Zukunft der Doktoratsausbildung an Fachhochschulen ist mit diesem Bericht nicht abgeschlossen. Vielmehr liefert er neue Argumente dafür, sie weiterzuführen.