Zusammen mit der beruflichen Grundbildung (Berufslehre) stellt die Berufsmaturität den wichtigsten Zugang zu einem Bachelorstudium an einer Fachhochschule im berufsverwandten Fachbereich dar. Insofern dienen die Anpassungen der Berufsmaturität dazu, die Aktualität und den reibungslosen Übergang zu den FHs sicherzustellen. Basis bildet auch die Evaluation der Studierfähigkeit der BM-Absolvent:innen aus dem Jahr 2021.
Die BM kann entweder parallel zu einer beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (BM 1) oder in einer mindestens einjährigen Ausbildung nach Abschluss einer beruflichen Grundbildung (BM 2) absolviert werden. Als dritte Option kann sie auch als eidgenössische Berufsmaturitätsprüfung erworben werden. Es gibt fünf unterschiedliche Ausrichtungen, die auf die Fachbereiche der FH zugeschnitten sind: «Technik, Architektur, Life Sciences», «Natur, Landschaft und Lebensmittel», «Wirtschaft und Dienstleistungen», «Gestaltung und Kunst» sowie «Gesundheit und Soziales». Mit der Ergänzungsprüfung «Passerelle» ist zudem der Zugang zu allen schweizerischen Universitäten möglich. Rund 14 000 Personen haben 2022 eine Berufsmatura erworben.