Artikel von Claudia Heinrich


Förderung der Forschung und der Innovation

Über die Hälfte der Forschungspartner, die sich an Innovationsprojekten der Innosuisse beteiligen, sind Fachhochschulen. Die Gesetzesanpassungen in der Teilrevision des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG) betreffen insbesondere die Förderung durch die Innosuisse. Verbessert werden soll unter anderem die Flexibilität der Bemessung der Bundesbeiträge bei Innovationsprojekten sowie die stärkere Förderung von Jungunternehmen.  Der Bundesrat hat eine entsprechende Vernehmlassung eröffnet. FH SCHWEIZ hat dazu ihre Stellungnahme eingereicht.

Das ist ab 2020 neu bei den Hochschulen

An der Versammlung der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) vom 29.11.2019 wurde die Verordnung des Hochschulrates über die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen behandelt und verabschiedet. Die Verordnung tritt per 01.01.2020 in Kraft. Einige Punkte wurden neu geregelt. Unter anderem wurde festgehalten, dass die universitären Hochschulen und Institutionen den Fachhochschulen und den pädagogischen Hochschulen für das PhD partnerschaftliche Kooperationsmöglichkeiten anbieten sollen.

Gegen hohe Hürden für FH-AbsolventInnen

Die Umsetzung der Bologna-Richtlinien liegt seit Bestehen des Hochschulförderungs- und –koordinationsgesetzes (HFKG) in der Kompetenz des Hochschulrats der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK). Zum Entwurf der neuen Verordnung über die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen hat die SHK ein Anhörungsverfahren eröffnet. FH SCHWEIZ betont in ihrer dazugehörenden Stellungnahme die Gleichwertig- aber Andersartigkeit der drei Hochschultypen. Sie setzt sich darin unter anderem für den Abbau der Hürden in der Durchlässigkeit für FH-AbsolventInnen ein.

FH SCHWEIZ setzt sich für Mobilität in der Bildung bei hoher Qualität ein

Das Hauptinstrument der mehrjährigen Förderprogramme der internationalen Zusammenarbeit in der Bildung ist bislang auf gesetzlicher Ebene starr an eine Beteiligung an den europäischen Bildungsprogrammen (Bsp. Erasmus+) gekoppelt. Diese Verknüpfung soll nun mit einer Totalrevision aufgelöst werden. Sowohl eigene Förderprogramme der Schweiz als auch europäische sollen als gleichwertige Instrumente zur Verfügung stehen. FH SCHWEIZ begrüsst diese Revision und hat eine Stellungnahme in der Vernehmlassung eingereicht.

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