Zu Besuch ... bei der HEG/HSW Fribourg


Guy Studer FH SCHWEIZ16.09.2021

Wo stosse ich an Sprachgrenzen? Wie überwinde ich Sie? Fünf Studierende der HEG Fribourg haben mir dazu Auskunft gegeben.

«Man muss die Scheuklappen aus-ziehen und ohne Angst auf die Leute zugehen und sprechen. Gerade in Fribourg dominiert Französisch, da komme ich nicht darum herum. Ich spiele auch Eishockey, da ist Kommunikation essenziell, weshalb Sprachhürden rasch überwunden werden müssen.»

Gian Knutti (20) aus Düdingen FR, BSc in Betriebsökonomie (berufsbegleitend, 2. Semester)


«Les limites auxquelles vous vous heurtez dépendent de l‘endroit où vous vivez et de ce que vous faites. Je travaille pour une entreprise internationale, donc je maîtrise bien mieux l’anglais que l‘allemand. En revanche, je constate, par exemple, avec des collègues de la région de Fribourg que l‘allemand est beaucoup plus impor­tant et présent pour eux.»

Laura Iglesias (29) de Bulle, BSc en économie d’entreprise (à temps partiel, 8e semestre)


«Mit genügend Effort sind Sprachgrenzen gut überwindbar. Durch die Digitalisierung stehen uns viele Mittel zur Verfügung, um Fremdsprachen leichter zu lernen. Ich habe das Glück, in einer bilingualen Region zu leben. Den Sprachaustausch erlebe ich so täglich mit, insbesondere weil ich durch meine italienische Muttersprache selber dreisprachig bin.»

Fabio Mostardi (26) aus Murten, BSc in Betriebsökonomie (zweisprachig, berufsbegleitend, 8. Semester)


«Ce qu’on pense, ce que l’on dit et ce qui est compris sont trois choses tellement différentes.  S’exprimer devient un défi dans ces conditions, surtout dans une langue étrangère. Le tout est de créer une manière commune de communiquer, même si les mots ou les gestes peuvent sembler incompréhensibles sans contexte.»

Eline Droux (23) d’Attelens, BSc en économie d’entreprise (à temps partiel, 6e semestre)


«Wo die Deutsch- auf die Westschweiz trifft, begegne ich einer Sprachgrenze, die ich bewusst überwinde. Man bleibt in den beiden Sprachregionen eher unter sich, was ich schade finde. Ich studiere bewusst hier, denn so bekomme ich von beiden Seiten und Kulturen etwas mit und kann meinen Horizont erweitern.»

Damian Wolfisberg (35) aus Kaltbach LU, MSc in Business Administration, Major in Entrepreneurship (2. Semester)


Dieser Beitrag erschien als Erstpublikation im Magazin INLINE, August 2021

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