#StudentsAgainstCorona - Was Studierende jetzt machen können


Lea Schlenker | Studentin15.03.2020

Ob Kinderbetreuung oder Hilfe für Menschen in Risikogruppen: Jetzt braucht es Solidarität!

Wie der Bundesrat und die Kantone am Freitag mitgeteilt haben, wird der Präsenzunterricht in den Hochschulen eingestellt. In vielen Hochschulen bedeutet das, dass der Unterricht mindestens bis am 30. April und teilweise auch das ganze restliche Semester digital stattfinden wird und dass die Leistungskontrollen unter besonderen Bedingungen durchgeführt werden.


Bleibt Zuhause...

Das Wichtigste in dieser Situation ist, sich an die Massnahmen des Bundesamts für Gesundheit zu halten. Dazu gehört, dringend zuhause zu bleiben, wenn Erkältungssymptome oder sonstige Krankheitsbilder bestehen, denn so schützt ihr nicht nur euch selbst, sondern vor allem auch besonders gefährdete Mitmenschen!


...oder helft anderen

Die Massnahmen des BAG treffen aber nicht nur Studierende, sondern alle Bevölkerungsgruppen. Es gibt Engpässe in der Kinderbetreuung und viele Personen, die zur Risikogruppe gehören, gehen nur noch mit einem mulmigen Gefühl Lebensmittel einkaufen oder zum Postschalter. Neben der neuen Situation fürs Studium ist die aktuelle Lage dementsprechend auch die Gelegenheit für Studierende, um Solidarität zu zeigen. Deswegen gibt es inzwischen verschiedene Websites, auf denen hilfsbereite und hilfsbedürftige Menschen zusammenfinden können. Für Studierende, die sich gesund fühlen und helfen wollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Auf https://www.hilf-jetzt.ch/bilden sich Regionalgruppen, der Klimastreik hat die Aktion #WirHelfen ins Leben gerufen und der VSS (Verband der Schweizer Studierendenschaften) wird unter dem Hashtag #StudentsAgainstCorona online Möglichkeiten zur Hilfe teilen.

Mit der Unterstützung aller Altersgruppen schaffen wir es, den Virus einzudämmen und dafür zu sorgen, dass bald wieder Normalität in unseren Alltag einkehrt.

Kommentar erfassen

Kommentare (0)

Meistgelesen