Ist für Dich das Ende von Ausbildung und Studium in Sicht?


Barbara Körner 07.06.2019

Kreisen Dir Gedanken und Sorgen zum Thema Berufseinstieg im Kopf herum? Dann ist dieser Blogbeitrag genau das Richtige für Dich. Damit der Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben kein Sprung ins kalte Wasser wird, folgen hier die wichtigsten Tipps für Berufseinsteigende – zusammengestellt von Barbara Körner vom Psychologischen Institut der Uni Zürich:

Tipps für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben:

  • Informiere Dich: Frage beim Bewerbungsgespräch gezielt nach positiven aber auch nach den herausfordernden Seiten einer Arbeitsstelle, um Enttäuschungen oder unerfüllten Erwartungen vorzubeugen. Durch solch eine realistische Vorschau weisst Du schon im Rekrutierungsprozess, was Dich bei deiner zukünftigen Tätigkeit erwarten würde.
  • Halte Deine (Lern-)Motivation aufrecht: Auch wenn der Start ins Berufsleben viele neue und unbekannte Aufgaben mit sich bringt, versuche deine Motivation aufrecht zu erhalten, um Dich weiter zu entwickeln und in neue Aufgaben einzuarbeiten. Auch wenn nicht alles auf Anhiebt klappt, versuche Probleme nicht nur als Hindernisse zu sehen, sondern nimm diese als Herausforderungen an, bei denen Du dein Wissen aus der Ausbildung testen und Neues dazu lernen kannst.

  • Frage aktiv nach Feedback: Sei mutig und frage gelegentlich nach Rückmeldungen von deinen KollegInnen und Vorgesetzten – minimiere dadurch eigene Unsicherheiten im ersten Job. Nutze zudem die Möglichkeit KollegInnen und Vorgesetzte um Rat zu fragen, wenn Du in der Anfangsphase nicht weiterweisst.

  • Informiere Dich über unausgesprochene Regeln und Erwartungen: Es gibt oft Regeln im Unternehmen oder Team, welche nicht direkt kommuniziert werden: Zum Beispiel bringen neue Mitarbeitende am Ende der Probezeit einen Kuchen mit oder bei Krankheit wird nicht nur der/die Vorgesetzte, sondern das ganze Team informiert. Durch das Kennenlernen solcher Regeln, kannst Du Dich schneller in das Unternehmen und das Team einleben.

  • Knüpfe Dein eigenes Netzwerk mit anderen KollegInnen: MentorInnen oder ArbeitskollegInnen können eine hilfreiche Stütze zu Beginn des Berufseinstiegs darstellen. Durch das Treffen mit anderen ArbeitskollegInnen z.B. in der Pause, können Fragen geklärt werden, die während der Arbeitszeit zu kurz kommen. Eine gemeinsame Pause ist immer geeignet, um sich kennenzulernen und bietet somit auch eine Orientierung. Verläuft die Eingewöhnungsphase im ersten Job gut, profitierst nicht nur Du als Neueinsteiger, sondern auch dein neuer Arbeitgeber, da Du dich schneller zurechtfindest und eigenständig wirst! Also nicht vor Nachfragen zurückschrecken!

 

 

Studie: Berufseinsteiger gesucht!

Ein Team der Universität Zürich (Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie) untersucht, wie Personen die ersten vier Monate in einer neuen Arbeitsstelle erleben und welche Faktoren den Berufseinstieg erleichtern. Interessierte BerufsanfängerInnen, die bereits ihre erste Stelle haben oder noch auf der Suche sind, können sich via Homepage anmelden: http://tiny.uzh.ch/Uh

Nach der Studienteilnahme erhalten Teilnehmende ein persönliches Feedback zu Ihrem Berufseinstieg.

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