Das lief bildungspolitisch in der Wintersession


Christian Wasserfallen | FH SCHWEIZ | 14.12.2018

Ständerat und FH-Absolvent Erich Ettlin wird per 1. Januar 2019 neuer Präsident des Beirats FH SCHWEIZ. Bundesrat Guy Parmelin ist nach Bundesrat Johann Schneider-Ammann neuer Bil-dungsminister. Das Parlament hat im Budget 2019 für die Bildung mehr Mittel gesprochen als vom Bundesrat beantragt. 11.4 Millionen Franken mehr gehen an die Fachhochschulen. Die Motion «Höhere Fachschulen stärken» wurde vom Nationalrat mit einer Änderung angenommen.

Ständerat und FH-Absolvent Erich Ettlin wird per 1. Januar 2019 neuer Präsident des Beirats FH SCHWEIZ. Er ist seit gut einem Jahr Mitglied im Beirat und übernimmt das Amt von Brigitte Häberli-Koller. Diese hatte seit der Gründung vor 10 Jahren als Präsidentin geamtet und in dieser Zeit viele Themen und einen direkten Austausch mit den wichtigsten Akteuren vorangetrieben. Sie verbleibt weiterhin im Beirat, was uns sehr freut.

Bundesrat Guy Parmelin ist nach Bundesrat Johann Schneider-Ammann unser neuer Bildungsminister. Seine Stellvertretung übernimmt Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Beide bringen auf ganz unterschiedliche Art und Weise neue Impulse und wir hoffen, in unseren bildungspolitischen Anliegen auf ihre Unterstützung zählen zu dürfen. Wir werden deshalb natürlich auch versuchen, sie an einer unseren Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

Das Parlament hat im Budget 2019 für die Bildung mehr Mittel gesprochen als vom Bundesrat beantragt. Nun stehen insgesamt zusätzliche rund 101 Millionen Franken zur Verfügung. Über 26 Millionen Franken mehr erhalten Fachhochschulen und Universitäten. 11.4 Millionen Franken davon gehen an die FH. Persönlich habe ich mich stark für diese Aufstockung der Mittel eingesetzt und bin froh um die erfolgreichen Entscheide. Das ist zwar erfreulich, trotzdem aber ist die Finanzierung von Bildung, For-schung und Innovation (BFI) immer noch geringer als vom Parlament in der BFI-Botschaft 2017-2020 geplant.

Die Motion «Höhere Fachschulen stärken» wurde vom Nationalrat mit einer Änderung angenommen. Der Bundesrat soll dafür sorgen, dass die höheren Fachschulen (HF) mit eidgenössisch anerkannten Bildungsgängen und ihre Abschlüsse national und international klar als Teil der schweizerischen Be-rufsbildung positioniert sind. Das Anliegen, dass ein Bezeichnungsschutz, eidgenössische Titel oder Bundesdiplome eingeführt werden sollten, lehnt er jedoch ab. Weil er den Text der Motion geändert hat, muss sich der Ständerat noch einmal damit befassen.

 

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