Das lief bildungspolitisch in der Sommersession


Christian Wasserfallen | FH SCHWEIZ | 15.06.2018

Im Ständerat wurde die bildungspolitisch relevante Motion «Höhere Fachschulen stärken» angenommen, welche unter anderem einen Bezeichnungsschutz für «Höhere Fachschulen» fordert. Die kleine Kammer hat zudem einer geänderten Fassung einer Motion aus dem Nationalrat betreffend der Kandidatur zur Durchführung der Berufsweltmeisterschaften in der Schweiz zugestimmt.

In der Sommersession haben wir wiederum einige spannende Themen behandelt, wenn auch diesmal nichts darunter war, das die Fachhochschulen oder ihre Absolventen direkt betrifft.
Aus bildungspolitischer Sicht ist sicher die Motion von Ständerätin Anita Fetz zu erwähnen. Sie fordert darin einen besseren Schutz für die Höheren Fachschulen (HF). Und zwar sollen sich nur HF auch als «Höhere Fachschulen» bezeichnen können, die auch eidgenössisch anerkannte Ausbildungen anbieten. Die Absolventen sollen zudem einen eidgenössischen Titel tragen dürfen. Dabei geht es auch um eine bessere Anerkennung der Titel im Ausland. Der Ständerat stimmte – im Gegensatz zum Bundesrat – mit 31 zu 6 Stimmen zu. Als nächstes werden wir den Vorstoss nun im Nationalrat behandeln.
Ein weiteres Thema im Ständerat war zudem eine Kandidatur zur Durchführung der Berufsweltmeisterschaft, den World Skills 2023, in der Schweiz. Die kleine Kammer hat eine entsprechende Motion aus dem Nationalrat in einer durch die WBK-S geänderten Fassung angenommen. Demnach soll der Bundesrat die Kandidatur nicht selber erarbeiten, sondern lediglich unterstützen. Die Ausarbeitung würde die Stiftung SwissSkills übernehmen. Die Vorlage geht in der neuen Fassung nun zurück in den Nationalrat.

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