Dafür engagiert sich FH SCHWEIZ in der Politik



FH SCHWEIZ setzt sich in der Bildungspolitik für diverse Themen ein. Sei es die KV-Reform, in der es um die Anpassung der kaufmännischen Lehre geht, oder um das Doktorat oder Master an den Fachhochschulen. Erfahre hier mehr über die verschiedenen Themen der Bildungspolitik.

KV-Reform

Mit der Reform «Kaufleute 2022» werden die Verordnung über die berufliche Grundbildung und der Bildungsplan für den Beruf Kauffrau/Kaufmann EFZ überarbeitet. Die Reform soll sicherstellen, dass kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Fachkräfte fit für die Zukunft bleiben.


Die Ausbildung Kauffrau/Kaufmann EFZ ist zusammen mit der Berufsmaturität (BM) eine der grössten Zubringerinnen an die Fachhochschulen. Die Anpassungen an der Verordnung über die berufliche Grundbildung und der Bildungsplan für den Beruf Kauffrau/Kaufmann EFZ haben damit direkte Auswirkungen auf die zukünftigen Studentinnen und Studenten der Fachhochschulen und auf den Arbeitsmarkt der Absolventinnen und Absolventen. Die Reform beinhaltet im Wesentlichen: Die Handlungskompetenzen stehen im Fokus. Diese gewinnt man durch praktische Erfahrungen. Der Lehrbetrieb steht als wichtigster Lernort im Zentrum. 


Handlungskompetenzbereiche ersetzen die Fächer. Nur eine Fremdsprache wird obligatorisch sein. Eine zweite kann im Wahlpflichtbereich anstatt einer individuellen Projektarbeit gewählt werden. Die Profile E und B verschwinden. Eine Arbeitsgruppe für die integrierte BM erarbeitet bis im Sommer 2021 je ein Umsetzungskonzept für die integrierte BM (BM1) und für den Übergang zur BM2 (BM nach der Lehre). Mit den neuen kaufmännischen Grundbildungen EFZ und EBA soll im Sommer 2022 gestartet werden können. FH SCHWEIZ hat eine Stellungnahme in der Anhörung eingereicht. Darin werden drei Punkte besonders betont. Lese dazu den Kommentar von Andri Silberschmidt.

Erfahre mehr zur KV-Reform unter www.fhschweiz.ch/kv-reform


Für das eigenständige Doktorat an Fachhochschulen

Aktuell gibt es vereinzelte Kooperationsprojekte von Fachhochschulen mit Universitäten im In- und Ausland, die wenigen FH-Absolvierenden die Möglichkeit bieten, ein Doktorats-Programm zu besuchen. Im März 2021 hat nun swissuniversities über die Durchführung und Finanzierung weiterer Kooperationsprojekte zwischen FH/PH und Universitäten entschieden. Zwölf Projekte wurden angenommen. Neun davon sind Kooperationen zwischen Universitäten und FH, drei zwischen Universitäten und PH. Ausserdem wurden auch fünf Kooperationsprojekte mit ausländischen Universitäten angenommen, davon vier mit einer Schweizer Fachhochschule. FH SCHWEIZ fordert weiterhin ein eigenständiges Doktorat an Fachhochschulen. Aus diesem Grund wird dieses Jahr auch eine Umfrage durch FH SCHWEIZ durchgeführt.


Master an Fachhochschulen

In der Westschweiz ist der Master an Fachhochschulen noch nicht vollständig akzeptiert und bei allen Arbeitgebern bekannt. Aus diesem Grund wird FH SCHWEIZ eine Infobroschüre zum FH-Master erstellen. Diese soll ab Sommer 2021 Arbeitgebern usw. zur Verfügung gestellt werden und zur Aufklärung dienen.


Mehr zu den Themen: www.fhschweiz.ch/bildung-politik 


Dieser Beitrag ist als Erstpublikation im INLINE erschienen.

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